Bewusstseinserweiterung Dr. Mazur
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Ein Beziehungs-Trennungs-Training . . .

Neue Wege zu einem Besseren Verständnis von Partnerschaften.

Ein außerordentlich notwendiges und hilfreiches Buch in einer Gesellschaft,

in der Bindungen vielfach nur auf Zeit eingegangen werden.

ISBN 978-3-00-025536-6

€ 24,90

Bewusstseins Verlag

Ich mag Trennung ohne Schmerz“, sang einst ein Barde der achtziger Jahre.
Inzwischen erweist sich in Deutschland nahezu jede zweite Ehe als „Lebensabschnittsgemeinschaft“.
Trennung ohne Schmerz – ist das nicht ein naiver Wunsch?
Was aber hindert uns, Trennungen als das anzusehen, was sie auch sein können: reinigende Prozesse, die uns Erkenntnisgewinn und – bestenfalls – geistige Reife bringen?
Es ist das Kind in uns, das jede Verletzung seiner Wünsche als Ego-Kränkung erfährt, jeden Verlust als persönliche Ablehnung einstuft, jenes „kleine Ego“, das auf den Verlust von (emotionaler) Sicherheit panisch reagiert und sich allzu bereitwillig in die Opferrolle fügt.
„Schicksal“ als Chance zur Bewußtseinswandlung begreifen selten beide Ex-Partner.
Als Ursache für das eigene unerträgliche Schicksal muß meist der andere herhalten.
Wer sich Fragen wie die folgenden nicht stellt: „Welche Bedeutung haben diese Beziehungserlebnisse für mich? Wieso brauche ich sie? Was spiegelt mir mein Partner?“, läuft Gefahr, immer wieder an „den gleichen Typ“ zu geraten und an ihm zu leiden. Dr. Josef Adam Mazur glaubt an die „Scheidung in Liebe“. So der Titel seines soeben bei Bewusstseinsverlag erschienenen Ratgebers. Letztlich gehe es nämlich immer um das gleiche:
Den Mut zurückzublicken auf die Verhaltensmuster der eigenen Familie, die Fragen: Wieso habe ich diese zwei Menschen als meine Eltern gewählt? Was für einen Stoff zum Umpolen (der vorgelebten Muster) sollte ich bei ihnen sammeln?
Sie sollten – so empfiehlt das Autorenduo – auf Ihre Schwächen schauen, um festzustellen, daß Ihr Partner an derselben Stelle meist seine Stärken hat, „daß, was mich bei meinem Partner ärgert, genau die Seite ist, die ich bei mir selbst nicht anschauen will“.
Unser Partner ist unser Spiegel.
Je mutiger wir hineinschauen, je geringer unser Trennungsschmerz, umso größer das geistige Wachstum.
„Wozu brauchte ich gerade diese Partnerschaft?“ – eine Frage, die sich aus der Perspektive eines höheren Bewußtseins stellt.
Die zukunftsweisende Antwort: „Ich möchte meine unterentwickelten individuellen
Persönlichkeits-Eigenschaften ausbauen“.
Einer Aufgabe widmen sich die Autoren dieses Buches mit besonderer Vehemenz: der Überwindung der Trennungsangst, als Angst vor der Freiheit.